Diskussionsrunden

Diskussion „Kunst vermitteln?“

Montag, 27. März 2017 von 14–17 Uhr (geschlossene Veranstaltung, Teilnahme nur auf Einladung)

Die „Kulturelle Bildung“ erlebt derzeit einen Aufschwung und wird von vielen Seiten gefördert: Kulturvermittler werden ausgebildet, Museen verfügen über zahlreiche Angebote im Bereich der Vermittlung, die auf verschiedenste Altersgruppen zugeschnitten sind. Somit ist die Schule ein Ort von vielen, an denen Kunst vermittelt wird. Da die im Diskurs verwendeten Begrifflichkeiten wie „Ästhetische Bildung“ oder „Kulturelle Bildung“ vieles beinhalten können, laden wir zu einem Austausch darüber ein, was der Kern von Kunstvermittlung ist oder sein kann. Kern der Diskussion ist der Austausch von Ideen und Ansätzen sowie die Frage danach, ob sich konsensfähige Kerninhalte der Kunstvermittlung finden und formulieren lassen. Die Ergebnisse der Diskussionsrunde werden in Kürze hier vorgestellt werden.

Die ausführliche Pressemeldung lesen: Diskussionsrunde

KUNST-Historiker, -Kritiker, -Pädagoge, -Philosoph und/oder Künstler?Welche Schwerpunkte braucht die Kunstlehrerausbildung im 21. Jahrhundert?

Gewandelte Bilderwelten, ein veränderter Kunstbegriff und die allgegenwärtige Digitalisierung mit ihren Auswirkungen auf die Wahrnehmung und die visuelle Aneignung von Bildern werfen Fragen nach einer zeitgemäßen Kunstdidaktik auf. Wie soll angesichts dessen der Kunstunterricht im 21. Jahrhundert aussehen? Dieser Frage ging die Podiumsdiskussion am 10. Februar 2016 im Atelierhaus im Anscharpark in Kiel nach, die aus Anlass der bevorstehenden Rezertifizierung der Lehramtsstudiengänge an der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel stattfand.
Ziel der vom ,Kompetenzzentrum für Kunstpädagogik‘ des Kunsthistorischen Instituts der CAU zu Kiel organisierten Veranstaltung war es, sich über die Anforderungen und Inhalte einer zeitgemäßen Kunstlehrerausbildung auszutauschen.
Um die weitreichenden Qualifikationen von Kunstlehrerinnen und Kunstlehrern und die damit verbundene Gewichtung von Studien- und Ausbildungsinhalten zu erörtern, waren mit Rolf Niehoff (ehemals Fachleiter für Kunst und Hauptseminarleiter am Studienseminar Krefeld), Prof. Dr. Ulrich Heinen (Dekan der Fakultät für Design und Kunst und Leiter der AG „Kunstgeschichte in der Kunstpädagogik“ im BDK), Dr. Anja Grabowsky (Direktorin des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Preetz), Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers (Lehrstuhlinhaber am Kunsthistorischen Institut der CAU zu Kiel), Dr. Arne Zerbst (Präsident der Muthesius Kunsthochschule) und Prof. Dr. Ingrid Höpel (Studienleiterin und Landesfachberaterin Kunst am Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen in Schleswig-Holstein) Vertreterinnen und Vertreter aller Phasen der Lehrerausbildung in Universität, Referendariat und Schule sowie die Verantwortlichen für die Kunstlehrerausbildung am Standort Kiel an diesem Abend präsent.
Diskutiert wurde unter anderem die Frage nach der Gewichtung und inhaltlichen Beschaffenheit kunsttheoretischer, kunsthistorischer und kunstpraktischer Anteile innerhalb des Studiums, mit dem Ziel eine Ausbildung zukünftiger Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen zu garantieren, die diese auf die vielschichtigen Anforderungen des Berufs des Kunstpädagogen vorbereitet. (Eva-Maria Sahle)

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