Kontaktstudium / Contact Study

Einen wichtigen Bereich in der kunstpädagogischen Bildung nimmt die Ausrichtung auf das dritte Lebensalter ein. Nicht nur aufgrund der demographischen Entwicklung ist diese Personengruppe in den vergangenen Jahren immer stärker in den Fokus bildungspolitischer Programme gelangt, die im Sinne lebenslanger Lernprozesse, Menschen auch nach der Zeit ihrer Erwerbstätigkeit eine aktive gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll. Praktische Umsetzung findet dies im Rahmen des Kontaktstudiums, einer Kooperation der Geschäftsstelle Allgemeine Wissenschaftliche Bildungsangebote und der CAU Kiel, in der sich das Kompetenzzentrum für Kunstpädagogik des Kunsthistorischen Instituts engagiert. Innerhalb dieser Kooperation öffnet die Universität einzelne Veranstaltungen interessierten externen Zuhörern, das Kompetenzzentrum bietet darüber hinaus auch gezielt konzipierte Veranstaltungen für dieses spezifische Publikum an.
Entsprechend dem breit gefächerten kulturellen Interesse der Teilnehmenden, legen die kunstdidaktisch reflektierten Veranstaltungen konzeptuell eine Einbettung der spezifischen Themen in einen allgemeineren historisch-kulturellen Kontext und die Anbindung an Aspekte der Alltagskultur nahe. Dort, wo der klassische Vorlesungsstil zugunsten einer seminarartigen Diskussionsform verlassen wird, zeigt sich die enorme Reichhaltigkeit an Beiträgen und Feedback, das die Teilnehmenden durch ihre eigenen, sehr unterschiedlichen Lebenserfahrungen und Bildungsbereiche einbringen. In ganz besonderer Weise wird dabei Lehren und Lernen zu einem reziproken Prozess. Auffallend ist die hohe Motivation, die viele Teilnehmende dieser kostenpflichtigen, freiwilligen und nicht zweckbestimmten Lernform ausstrahlen, die gerade diese Gruppe zu einer begeisterungsfähigen, vorbereiteten, informierten äußerst positiven Gegenüber machen.
Das Programm für das Wintersemester 2017/18 steht demnächst fest und wird an dieser Stelle veröffentlicht.
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An important area in the education of art teachers is the orientation towards ageing (the so-called Third Age of Life). Not only due to demographic development in the past few years has this group moved more strongly into the focus of educational policy programmes, which in the sense of lifelong learning processes are supposed to enable people to actively participate in society after years of employment. This finds practical implementation within the framework of the „Contact Studies“, a cooperation between the General Education and Academic Training Center and Kiel University, in which the Centre for Excellence is actively involved. Within this cooperation, the university opens up individual events to interested parties of external listeners, while the Centre for Excellence also offers specifically conceived events for this particular audience.
In line with the broad cultural interest of the participants, the events concerning art didactics suggest an embedding of the specific themes in a more general, historical-cultural context and the connection to aspects of everyday culture. The enormous wealth of contributions and feedback which the participants bring via their very own different life experience is shown when the classical lecture style is abandoned in favour of a seminar-like form of discussion. In a very particular way, teaching and learning becomes a reciprocal process. What is striking is the great motivation which many participants showed for this voluntary and non-determined form of learning with costs, that makes this group especially an enthusiastic, prepared, well-informed and extremely positive opponent.

Sommersemester 2018 Museumsbauten in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945.  Prof. Dipl.-Ing. Jürgen Christian Otterbein, Kunsthochschulprofessor i. R.
Sommersemester 2018

Von Toulouse über Chartres und Reims nach Straßburg West. Die Portalskulptur des 12. Und 13. Jahrhunderts. Prof. Dr. Klaus Gereon Beuckers

Sommersemester 2018

Peter Behrens. Architekt und Produktgestalter um 1900. Prof. Dr. Christoph Jobst

Sommersemester 2018 Einführung in das Studium der Bildkünste. Dr. Susanne Schwertfeger